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Hawaii und Las Vegas

Beitragsserien: Amerika
DERTOUR Akademie Hawaii und Las Vegas
DIE ANREISE - OAHU

Nachdem die Lufthansa gestreikt hat, sind wir von DERTOUR umgebucht worden auf United. Mit 11 Reisebürokollegen flog ich über San Francisco nach Honolulu. Die reine Flugzeit nach SFO betrug 11 Stunden; 1,5 Stunden Umsteigezeit in SFO haben fast nicht gereicht, da wir das Gepäck aus- und einchecken mussten. Nach Honolulu (HNL) flogen wir nochmals 5 Stunden.

Angekommen in Oahu wurden wir untergebracht im Moana Surfrider A Westin Resort &Spa, direkt am südlichen Waikiki-Strand. Das Haus ist das älteste Haus am bekanntesten Strand von Hawaii und wird als „The First Lady of Waikiki“ bezeichnet. Das Haus hat neben seinem Altbau, der seinen viktorianischen Stil erhalten hat, auch einen neuen Hoteltower. Wir besuchten am nächsten Tag mit einer Vertreterin der Starwood-Gruppe auch die Nachbarhotels The Royal Hawaiian A Luxury Collection Resort und auch die beiden Sheraton-Häuser, vor allem das 900 Zimmer umfassende Sheraton Waikiki. Von dort hatten wir im 25. Stock einen schönen Blick auf den südlichen Waikikistrand.

HOTEL HILTON HAWAIIAN VILLAGE

Vor unserer Abreise erkundeten wir auch noch das größte Hotel am Waikiki-Strand, das Hotel Hilton Hawaiian Village, welches 2300 Hotelzimmer auf 5 Towers verteilt hat. Dort konnten wir auch frühstücken; das Frühstück war wesentlich umfangreicher und schmackhafter, als es im Moana war. Die meisten Hotelgäste gehen nicht zum Frühstück, das im Moana 23 $ und im Hilton 30 $ kostet. In der Low Season ist das Frühstück für den europäischen Markt oft kostenlos dabei. Das Hilton überzeugte mich durch eine sehr schöne Poolanlage und auch einer eigene Lagune mit Meerwasser und Sandstrand. Dort durften wir auch die neue Trendsportart Stand-Up-Paddling kennenlernen.

FAZIT WAIKIKISTRAND

Zusammenfassend kann ich zum Waikikistrand sagen, dass man hier wie selten auf der Welt einen idealen Surfstrand, Großstadt, Shopping-Mall, Nachtleben und auch Kulturveranstaltungen auf engstem Raum hat. Die Übernachtungspreise sind auch dementsprechend ab 100 Euro aufwärts, je nach Saison. Für Ruhesuchende ist es nicht zu empfehlen.

PEARL HARBOR

Ein Besuch von Pearl Harbor ist in Oahu Pflicht. Wir besuchten das Mahnmal, welches im Meer über dem gesunkenen Kriegsschiff USS Arizona liegt, deren Versenkung 1941 der Beginn des Pazifikkrieges mit den Japanern war. Besonders zu empfehlen ist das Museum, da es mit seinem technischen deutschen Sprachguide mit verschiedenen Stationen sehr aufschlussreich ist. Wir besuchten außerdem auf der Insel Ford Island in Pearl Harbor das Museumsschiff USS Missouri. Auf diesem Schiff wurde 1945 die Kapitulationsurkunde von Japan und den USA unterzeichnet und damit der Zweite Weltkrieg beendet.

IOLANI PALACE, NORTH SHORE, OSTKÜSTE, SUNSET BEACH, KUALOA RANCH

Am nächsten Tag besuchten wir den Iolani Palace, den Königspalast des letzten Königs von Hawaii, der sich in der Downtown von Honolulu befindet. Eine begeisternde Landschaft erwartete uns dann bei unserer Inselrundfahrt zur North Shore und zur Ostküste. An der North Shore gibt es im Winter die höchsten Wellen von Hawaii, ein Traumparadies für Surfer. Der bekannteste Strand ist der Sunset Beach. Das schönste und beste Hotel im Norden ist das Turtle Bay Resort, welches wir auch besuchten.

Am Nachmittag hatten wir eine schöne Tour mit dem Quad, auf der Kualoa Ranch. Wegen der bewachsenen steilen Felswände und des immer satten Grüns ist die Kualoa-Ranch Drehort für den Jurassic Park und viele andere Filmen. Mein Tipp: enweder Quad-Tour, Adventure Park oder einen Ausritt mit gepflegten Pferden dort einplanen.

MAUI

Unser nächster Trip ging nach Maui, das nur 30 Flugminuten von Oahu entfernt liegt. Untergebracht waren wir dort Westin Kaanapali Beach Resort. Der Kanapali Beach ist ein sehr beliebter Strandabschnitt auf Maui. Neben unserem Haus besuchten wir auch das größte Haus dort, das Hyatt Regency Maui Resort & Spa. Obwohl unser Hotel eine wunderschöne Poolanlage hatte, würde ich dort das Hyatt vorziehen, da es wesentlich mehr zu bieten hat, ein riesiges Spa und Fitnesscenter und mehrere Restaurants, wobei wir uns besonders von der Qualität im japanischen Restaurant überzeugen konnten.

Wir konnten am Kaanapali-Strand auch ein Hotel besichtigen, das auch unter 100 $ die Nacht pP/Tag zu haben ist. Das 3,5* Royal Lahaina Resort liegt direkt am Strand, ist sauber und zum großen Teil renoviert. Mein Tipp: besonders die Cottages im viktorianischen Stil sind ihren Aufpreis wert. Auch das Kaanapali Beach Resort ist ein gutes 3*-Haus, direkt am Strand, das ich auch ohne weiteres empfehlen kann.

Unser anstrengendster Tag war die Tour zum Haleakala Krater, dem höchsten Punkt von Maui, der auf 3000 m liegt. Gegen 06:30 erlebten wir einen traumhaften Sonnenaufgang bei eisiger Kälte. Nach dem Frühstück hatte ich auch noch meine große Freude beim Besuch einer Lavendelfarm.

FAZIT HAWAII

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich Hawaii tief beindruckt hat. Man sollte aber ein paar Grundsätze beachten:

– das Zielgebiet ist sehr weit entfernt, sehr lange Flugstrecke

– darum sollte man möglichst die 3 oder 4 wichtigsten Inseln besuchen: Oahu, Maui, Lanai-Molokai und Kauai.

– die Hotels sind teuer und auch die Nebenkosten hoch, darum würde ich empfehlen: nur 1-3 Nächte auf jeder Insel

– die Natur ist traumhaft, jede Insel ist anders

– das quirlige Waikiki ist trotz meiner eingehenden Erläuterung ein Muss

– die Hotelkonzepte sind genauso wie am Festland typisch amerikanisch geprägt

LAS VEGAS

Unser nächster Übernachtflug war von Maui über Los Angeles in die Spielermetropole Las Vegas. Untergebracht waren wir im Hotel Venetian. Das Venetian ist zusammen mit dem Palazzo das größte Hotel der Welt, es hat nur Superlativen. 7500 Suiten, 40 Restaurants, riesige Kongresszentren. Das Genialste ist aber der nachempfundene Canale Grande, der durchs Hotel geht, wo auch Gondeln verkehren. Um den Canale Grande und Markusplatz sind Geschäfte und Restaurants angegliedert.

Das Programm in Las Vegas war sehr informativ.

An zwei Tagen hatten wir in 30 Round Table Talks und 12 Workshops die Möglichkeit, uns mit Leistungsträgern aus der ganzen Welt fortzubilden. Die Veranstaltung trägt nicht umsonst den Namen Akademie. Ich kenne keine bessere Veranstaltung von anderen Veranstaltern.

Ich möchte mich aber auch ganz herzlich bei DERTOUR für das Rahmenprogramm bedanken.

Am ersten Tag hatten wir eine Schnitzeljagd und besuchten das Mob Museum, durften auf das größte Riesenrad der Welt und konnten Beispiele von Campern und Motorrädern besichtigen, die wir über DER vermieten können.

Noch besser war das Abendprogramm, Eröffnungsabend im „Monte Carlo“, zweiter Abend im Hard Rock Cafe, alles mit Liveband.

Der beste Abend war ein abgetrennter Bereich im alten Strip für uns, vor dem „Golden Nugget“. Dort heizte uns 500 Reiseverkäufern eine geniale Band ein.

FAZIT LAS VEGAS

Zusammenfassend kann ich sagen, Las Vegas muss man gesehen haben. Allerdings ist es mit Ausnahme der Hotelübernachtungen (die finanzieren sich auch über den Spielbetrieb) in den Nebenkosten sehr teuer geworden. Dazu trägt auch unser schwacher Dollar bei. Die Riesenradfahrt z.B. kostet 36 $, die Achterbahn am Hotel New York 25 $. Auch Essen und Trinken ist mit Ausnahme der Fast-Food-Gerichte extrem teuer.

Für weitere Information stehe ich gerne zur Verfügung: Kurt Amslinger, Tel 09871/7066713, kurt.amslinger@reisefundgrube.de

Von Kurt Amslinger, November 2015