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Beitragsbild Neu Malediven

Malediven – Kuredu-Island

Beitragsserien: Indischer Ozean
MALEDIVEN - KUREDU-ISLAND
DIE ANREISE

Nachdem ich diese Insel schon mehrmals verkauft habe und alle meine Kunden zufrieden zurückkamen, wollte ich auch diese Insel im Lhaviyani Atoll näher kennenlernen.

Ich flog mit meiner Frau in der besten Reisezeit im März 2012 mit Condor von Frankfurt aus auf die Malediven. Flugzeit ist ca. 9 Stunden und 30 Minuten. Der Condor-Service war insoweit okay, die Vorteile von Linienfluggesellschaften gegenüber Charterfluggesellschaften wie Condor sind ja bekannt, d. h. mehr Beinfreiheit, besseres Bordequipment, usw. Wir wollten uns halt den Zwischenstopp von 2-3 Stunden in Dubai oder Muscat ersparen.

Die Organisation auf der Hauptinsel Male bei Ankunft war perfekt, ruckzuck hat uns die Rewe-Reiseleitung in einen Kleinbus verfrachtet, der uns in 5 Minuten zum nebenanliegenden Wasserflugzeugairport gebracht hatte. Dort mussten wir in der Lounge noch ca. 45 Minuten auf unser Airtaxi warten. Unser barfüßiger Pilot brachte dann 14 Passagiere nach ca. 50 Minuten sicher zum Lhaviyani Atoll nach Kuredu Island. Der Flug gab uns einen wunderbaren Eindruck von den Inseln, Lagunen, Riffen, Flachwasserzonen und Sandbänken der Malediven. Nach einem „Begrüßungskommando“ mit Trommlern wurden wir von der Mainrezeption zur Rezeption im O-Bereich (Open-Water) mit einem Golfcaddi gebracht. Dies war aber auch das einzige Mal, wo wir auf der Insel gefahren sind, denn 1,5 km Länge und 350 m Breite sollte man schon laufen können.

ZU DEN ZIMMERN

Bei Kuredu ist entscheidend, welche Zimmerkategorie man gebucht hat, dies entscheidet auch über den Bereich, entweder Kaoma, O-Bereich oder Sangu-Bereich. Die Beach-Bungalows (75 Bungalows) und auch die Gartenbungalows (65 Bungalows) haben noch eine extra Stellung, diese Kunden dürfen nur im Bondirestaurant essen.

Hier darf ich gleich erwähnen das es egal ist, ob man ein Beach-Bungalow oder Gartenbundgalow bucht, ich würde das billigere Gartenbungalow vorziehen, denn dort sind nur die Strandvillen vom O-Bereich vorgelagert, bei den Beach Bungalow ist man zwar direkt am Strand, doch bei vielen ist der Ausblick auf die Wasservillen auch nicht berauschend. Leider hat mir meine Verkaufstätigkeit immer wieder gezeigt, dass Gartenbungalows auf Anfrage fast nie bestätigt werden.

Diese Bungalows sind auch kleiner, etwas in die Jahre gekommen, immerhin waren das vor 5 Jahren noch 2,5* Bungalows. Gleich neben dem Bondirestaurant ist auch das Kaomarestaurant, indem alle Jakuzzi-Strandvillen und die 20 Strandvillen im 100er und 200er Bereich essen. Von den Strandvillen im 100er Bereich sind 10 links vom Hauptsteg und im 200er Bereich 10 rechts vom Hauptsteg. Der 100er und 200er Bereich hat den schönsten Strand, nur dort landen auch die Airtaxis, was manchmal schon am frühen Morgen mit Lärm verbunden ist.

DIE AUSSTATTUNG UNSERER VILLA

Wir selbst hatten die Strandvilla 274 im O-Bereich im Nordwestlichen Teil der Insel. Unser Hausrestaurant war das O-Restaurant was auf Stelzen im Wasser gebaut war. In diesem Restaurant sind Kinder bis 12 Jahre nicht erlaubt. Das O-Restaurant ist das schönste Restaurant, abends waren im Wasser 4 Lichtstrahler angebracht und wir konnten beim Abendessen die Riffhaie beobachten. Wir durften auf Voranmeldung auch einmal im Sangu-Restaurant essen, bei der Essensqualität gab es keine Unterschiede. Das Sangurestaurant ist das Restaurant der 50 Wasservillen und 10 Sultansvillen (Villen mit Wohnzimmer und Swimmingpool aber ohne Meerblick). Im Sangurestaurant kann man auch direkt am Sandstrand essen, auch hier sind Kinder nicht erlaubt.

Die Strandvillen, Jakuzzistrandvillen und Wasservillen sind hervorragend eingerichtet und im O-Bereich ist noch alles ziemlich neu. Alle hatten ein sehr geschmackvolles Openairbad. Die Entscheidung für eine Strandvilla war richtig, denn Jakuzzi-Bad braucht man hier wirklich nicht und der Aufpreis ist schon happig. Außerdem war der Vorteil der Standvillen im O-Bereich, dass Sie auch eine überdachte Außdoppelliege hatten, die wir sehr genossen.

DER STRAND

Der Blick aufs Meer war auch im O-Bereich traumhaft, hier auf der Westseite ging auch immer Wind, was bei diesen Temperaturen sehr angenehm war. Nur der Strand war nicht so schön wie im Osten, man konnte nur an bestimmten Stellen ans offene Hausriff hinaus zum Schnorcheln. Das ging auch nicht immer am Tag, denn hier war Ebbe und Flut schon sehr stark. Bei wenig Wind konnten wir einmal von unserer Villa die gesamte Westseite entlang schnorcheln, wir sahen eine tolle Unterwasserwelt auch mit Riesenschildkröten, Haien und auch sehr großen anderen Fischen. Durch die Strömung wurden wir runtergetrieben bis zu den Wasservillen, dort kamen wir bequem wieder an den Strand.

Auf der Ostseite geht man am besten gleich am Hauptsteg ins Hausriff und schwimmt später zum Strand, da dort auch eine starke Strömung stegabwärts ist. Der größte Vorteil von Kuredu ist, dass man als Schnorchler von überall das Hausriff erreicht. Wir sind leider keine Taucher, aber Mitgäste waren von den Tauchtouren der Tauschschule-Provider begeistert.

DAS FREIZEITANGEBOT

Wir waren die ganze Woche mit Schnorcheln ausgelastet, kamen weder zum Surfen, Tennis, Badminton, Golfen, usw. Kuredu ist eine größere Insel und bietet hier zur Freizeitbeschäftigung sehr viel.

DIE KOSTEN

Die Malediven sind nicht billig, wer sparen muss, sollte im Frühbucher (dort sind sie noch zu haben) ein Gartenbungalow buchen und auf AI verzichten und HP nehmen. Dann hat er ein super Preisleistungsverhältnis. Der AI-Aufschlag ist mit 32 Euro/Tag ganz schön happig, wir haben es aber verkonsumiert. Ein Bierchen 300 ml kostet sonst 6$, Glas Wein kostet 5$, eine Flasche Wasser 1,5 Liter kostet 4,10 $, eine Cocktail kostet 12 $. Das AI ist abgespeckt, es beinhaltet nur Bier, Wein, Softdrinks, und bestimmte Spirituosen wie Whisky, Wodka, Campari.

Von Kurt Amslinger, 2012